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Suchbegriff: Regulierung & Recht

Der Artikel befasst sich damit, wie sich Cyberrisiken über die IT-Abteilungen hinaus entwickeln und zu einem zentralen Bestandteil des Geschäftsbetriebs werden, indem sie Vertrauen, Dringlichkeit und Routine ausnutzen. Er gibt einen Ausblick auf fünf wichtige Trends, die bis 2026 die Regeln der Cybersicherheit neu definieren dürften.
Ein deutsches Gericht entschied zugunsten eines Anlegers, der die Volksbank Baumberge wegen des missbräuchlichen Verkaufs des Immobilienfonds Uni Immo Wohnen ZBI verklagt hatte, und stellte fest, dass die Bank es versäumt hatte, ordnungsgemäß über die Rücknahmebedingungen zu informieren. Das Urteil könnte einen Präzedenzfall für ähnliche Fälle im ganzen Land schaffen, da der Fonds während des Abschwungs auf dem Immobilienmarkt erhebliche Verluste erlitten hat und viele Anleger behaupten, sie seien über die Liquidität und Sicherheit des Fonds getäuscht worden.
Kasachstan hat umfassende Vorschriften für Kryptowährungen eingeführt, die seiner Zentralbank die Befugnis übertragen, zu genehmigen, welche digitalen Vermögenswerte an regulierten Börsen gehandelt werden dürfen. Der neue Rechtsrahmen sieht ein dreistufiges System für digitale Finanzanlagen vor und geht gleichzeitig gegen ungesicherte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum vor. Das Land hat aggressive Maßnahmen gegen illegale Krypto-Geschäfte ergriffen, Hunderte von nicht autorisierten Börsen geschlossen und plant gleichzeitig die Gründung von Krypto-Banken und die Einrichtung eines nationalen Kryptowährungs-Reservefonds im Wert von 500 Millionen bis 1 Milliarde US-Dollar.
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde hat ihre Befugnisse zur Bekämpfung der Geldwäsche mit Wirkung zum 1. Januar 2026 offiziell an die AMLA, die neue AML-Behörde der EU, übertragen. Dies markiert eine bedeutende Veränderung in der europäischen Finanzkriminalitätsaufsicht, da die AMLA nun für die Überwachung und Harmonisierung des AML-Ansatzes der EU, die Vervollständigung des einheitlichen Regelwerks und die direkte Beaufsichtigung von 40 der komplexesten Finanzinstitute der EU verantwortlich ist. Die EBA wird sich weiterhin durch aufsichtsrechtliche Vorschriften mit Geldwäscherisiken befassen und im Rahmen einer neuen Vereinbarung mit der AMLA zusammenarbeiten.
Nach einem millionenschweren Raubüberfall auf eine Sparkasse in Gelsenkirchen, bei dem die Täter rund 3.100 Schließfächer von Kunden leergeräumt haben, befragt die Polizei täglich etwa 100 Opfer. Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, wie die Einbrecher die Sicherheitssysteme umgehen konnten, ohne Alarm auszulösen. Anwälte bereiten Klagen gegen die Sparkasse wegen Verletzung der Schutzpflicht vor, während die Bank die Vorwürfe zurückweist und auf ihre Versicherungssumme von 10.300 Euro pro Schließfach verweist, obwohl viele Kunden deutlich höhere Verluste gemeldet haben.
Forscher von CTM360 haben eine ausgeklügelte Betrugskampagne aufgedeckt, bei der über 11.000 gefälschte Bank-Websites zum Einsatz kamen, die sich an Nutzer in den USA und Großbritannien richteten. Diese professionell gestalteten, SEO-optimierten Plattformen geben sich als legitime Finanzinstitute aus und bieten betrügerische Dienstleistungen wie Kredite und Kreditkarten an. Dabei nutzen sie vorgetäuschte Genehmigungen und gefälschte KYC-Prozesse, um Vertrauen aufzubauen, bevor sie Aktivierungsgebühren verlangen.
Der Artikel analysiert die Trends bei der Durchsetzung von Finanzdienstleistungen im Vereinigten Königreich im Jahr 2025 und stellt fest, dass die FCA ihren Fokus weiterhin auf Finanzkriminalität und Marktmissbrauch legte und gleichzeitig daran arbeitete, die Prozesseffizienz zu verbessern. Die Durchsetzungsmaßnahmen gingen gegenüber 2024 leicht zurück, blieben jedoch über dem Niveau von 2023, wobei die höchste Strafe 44 Millionen Pfund betrug. Zu den wichtigsten Schwerpunkten gehörten die Verbesserung der Durchsetzungsgeschwindigkeit und -transparenz, die Verringerung der Zahl der Ermittlungsfälle sowie die Behandlung von Fragen des Verbraucherschutzes und des individuellen Fehlverhaltens.
Kasachstan hat umfassende neue Gesetze eingeführt, die seiner Zentralbank die Befugnis zur Regulierung des Kryptowährungsmarktes übertragen, die Genehmigung der digitalen Vermögenswerte vorschreiben, die an lizenzierten Börsen gehandelt werden dürfen, und die Aufsicht über die Ausgabe, den Umlauf und den Handel festlegen, um die Finanzsysteme zu stärken und Anleger zu schützen.
Der stellvertretende Finanzminister Indonesiens, Thomas Djiwandono, der ein Neffe von Präsident Prabowo Subianto ist, wurde für das Amt des stellvertretenden Gouverneurs der Bank Indonesia nominiert, was Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank aufkommen lässt. Die Nominierung erfolgt, nachdem der derzeitige stellvertretende Gouverneur Juda Agung seinen Rücktritt eingereicht hat. Die Ernennung muss vom Repräsentantenhaus genehmigt werden, wobei zwei weitere BI-Beamte ebenfalls für das Amt nominiert wurden.
Kasachstan hat ein wegweisendes Gesetz verabschiedet, das seiner Zentralbank umfassende Befugnisse über den Handel mit Kryptowährungen einräumt und vorschreibt, dass alle digitalen Finanzanlagen von der Nationalbank Kasachstans genehmigt werden müssen. Der neue Rechtsrahmen legt strenge Lizenzanforderungen für Börsen fest, führt ein Register für genehmigte Vermögenswerte und führt Transaktionslimits ein, um das Risiko von Betrug und Geldwäsche zu mindern. Diese Maßnahme schränkt zwar die Investitionsmöglichkeiten ein, zielt jedoch darauf ab, Marktstabilität und Verbraucherschutz zu gewährleisten und Kasachstan als staatlich kontrolliertes Modell für digitale Finanzen in Zentralasien zu positionieren.

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